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Autostereoskopisches Display

Für die Wahrnehmung eines räumlichen Bildes muss jedem Auge eines Betrachters eine spezifische Perspektive des darzustellenden Objekts dargeboten werden. Wird, wie bei konventionellen 2D-Displays, jedem Auge die gleiche Perspektive geliefert, erscheint das Bild jedoch flach. Bei den "3D-Displays" (Projektionsdisplays) werden beide Perspektiven als stereoskopische Halbbilder übereinander projiziert und es entsteht ein räumlicher Eindruck.
Bei den Polarisationstechniken unterscheidet man unter anderem:
- Streifenförmige Barrierefilter, die die Bilder (ähnlich wie bei der Sicht durch einen Lattenzaun ) für beide Augen trennen.
- Lentikularlinsen, die aus einem ausgeklügelten Linsenraster bestehen, das die jeweiligen Teilbilder in die entsprechenden Augen leitet. (Vorteil gegenüber dem vorherigen Verfahren ist, das hier nahezu kein Licht verloren geht.) Multiview-Displays erzeugen nicht nur zwei Ansichten, sondern mehrere, um die räumliche Wirkung bei Bewegung des Betrachters länger aufrecht zu erhalten. Nachteil ist allerdings, dass sich dadurch die effektive Bildschirmauflösung reduziert und die Produktion natürlich aufwendiger ist. Multiview-Displays eignen sich für mehrere gleichzeitige Betrachter. Die "Single-User"-Geräte besitzen oftmals ein Head-Tracking-System, das mittels zweier Kameras die Augenposition des Betrachters ermittelt. Dadurch wird das generierte Bild der Position des Betrachters nachgeführt und der Betrachter kann sich relativ frei bewegen.
Die Nachführung kann entweder durch Drehung des gesamten Monitors oder durch Verschiebung der Lentikularlinsen erfolgen.


Internationaler Begriff

Synonym

Acronym

Beispiel


Siehe auch