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Rasterdatenverarbeitung

CAD-Dateien sind in der Regel Vektordateien und unterscheiden sich grundlegend von Rasterdateien (=Bitmap-Dateien). CAD-Dateien enthalten mathematische Objekte, während
in Bitmap-Dateien die Graphik aus einem Muster von einzelnen Punkten, von denen die Farbwerte abgespeichert werden, zusammengesetzt wird.
In der CAD-Anwendung besteht oft die Anforderung auch Bitmaps handhaben zu können, da einerseits häufig Graphiken als Bitmaps (gescannte Zeichnungen) vorliegen bzw. da auch CAD-Dateien in Bitmap-Zeichenprogrammen weiterverarbeitet werden müssen (z. B. DTP). In das CAD-System importierte Bitmaps können nur als gesamtes Objekt und nur sehr eingeschränkt manipuliert werden (Drehen, Verschieben, Skalieren des Bitmaps). Änderungen am Inhalt des Bitmaps sind nicht möglich, es sei denn das CAD-Programm verfügt über einen eigenen Rastereditor. Eine andere Möglichkeit der Weiterverarbeitung der Informationen besteht in der Vektorisierung der Rastergraphik. Des öfteren wird eine Rastergraphik der CAD-Vektorgraphik als zusätzliche Information oder als Konstruktionshilfe hinterlegt. Dadurch entsteht eine Hybriddatei (=Mischung aus Raster- und Vektordaten)

Einige Kriterien für die Rasterdatenverarbeitung im CAD-System:
- Import von Rasterdaten (Bitmaps)
- Export nach Rasterformaten (für DTP, Dokumentation, ...)
- Scannschnittstelle
- Hinterlegung der Konstruktion mit einer Rasterdatei
- Rastereditor
- Hybridmodell


Internationaler Begriff

Synonym

Acronym

Beispiel


Siehe auch