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Mechatronisches System

Ein mechatronisches System besteht nach VDI-Richtlinie 2206 aus vier- meist einen Regelkreis bildende- Funktionsgruppen:
– Grundsystem:
Eine mechanische, elektromechanische, hydraulische oder pneumatische Struktur bzw. eine Kombination aus diesen Systemen.

– Sensoren:
Sie bestimmen ausgewählte Zustandsgrößen des Grundsystems.
Es handelt sich dabei entweder um physisch vorhandene Meßwertaufnehmer oder aber reine Softwaresensoren.
Die Sensoren liefern die Eingangsgrößen für die Informationsverarbeitung.

– Informationsverarbeitung:
Ihre Aufgabe ist die Bestimmung der notwendigen Einwirkungen, um Zustandsgrößen des Grundsystems in gewünschter Weise zu beeinflussen.
Die Informationsverarbeitung erfolgt entweder (meist) digital oder mittels rein analoger oder gemischt analog/digitaler Elektronik.

– Aktoren:
Sie setzen die Einwirkungen direkt am Grundsystem um.

Zusätzlich von Bedeutung ist die Energieversorgung der mechanischen Hauptsysteme und regelungstechnischen Hilfssysteme.
Wichtig ist außerdem die Umgebung, in der das mechatronische System betrieben wird.


Internationaler Begriff

Synonym

Acronym

Beispiel


Siehe auch