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Elektronischer Datenaustausch

"EDI" bezeichnet Verfahren zum elektronischen, asynchronen und vollautomatischen Versand von strukturierten Nachrichten zwischen verschiedenen Kommunikationspartnern (über Systemgrenzen hinweg).
"Asynchron" bedeutet, dass die Übertragung in von einander getrennten Schritten erfolgt. (Store-And-Forward-Verfahren)- wie z. B. bei der Übertragung von eMails. So wird die eMail-Übertragung oft als Transportmittel für EDI eingesetzt.
"Vollautomatisch" heißt, dass die sendende Anwendung die Übertragung initiiert und bis zur Erfassung im Empfängersystem kein menschlicher
Eingriff erfolgt.
Unter einer "Strukturierten Nachricht" versteht man eine abgeschlossene Datenmenge, die aus einer Metainformation und einem Nutzinhalt
besteht. Der Nutzinhalt umfaßt die Daten, die vom empfangenden System verbucht werden sollen. Bei der Metainformation handelt es sich um
die Informationen über die Verarbeitung, speziell über das Routen an den Empfänger.
Da CAD-Daten nicht strukturiert verschicken werden können, wird eine "Headerdatei" mit strukturierten Informationen über die angehängten Dateien erstellt. Diese Metadatei ist nur über den Dateinamen mit der eigentlichen Datei verbunden.
Dieses Verfahren kommt zum Beispiel bei ENGDAT (ENGineering DATa Message)- einem Industriestandard zum Austausch von CAD-Dateien- zum Einsatz.


Internationaler Begriff
Electronic Data Interchange

Synonym

Acronym
EDI

Beispiel


Siehe auch