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Datenbrille

Datenbrillen blenden Informationen in das Sichtfeld des Nutzers ein - in Kombination mit Augmented-Reality auch kontextuell zur Umgebung direkt über bestimmten Objekten.

Die Datenbrillen (Head Mounted Display) können ihre Daten von einem tragbaren Rechner (=wearalble-PC) oder Smartphone erhalten, mit dem sie z.B. über Bluetooth verbunden sind. Damit reale Welt und Einblendungen passgenau übereinander liegen, muss die Position des Anwenders und seine Blickrichtung im Raum erfasst werden. Eine in die Brille integrierte Kamera, ein Kompass oder GPS liefern dem Rechner ortsbezogene Daten, mit deren Hilfe dann die Einblendungen generiert werden. Für die Erfassung der Blickrichtung bzw. Augenbewegungen werden zur Zeit Lösungen - wie z.B. ein bidirektionales organische Display- entwickelt. In den Pixeln des OLED sitzen kleine Fotodioden, die Bildinformationen für das Eye- Tracking erfassen können.


Internationaler Begriff
Smart Glasses

Synonym
Augmented-Reality- Brille

Acronym

Beispiel
Beispiel für ein Modell einer Datenbrille: Project Glass von Google. Dabei handelt es sich um einen Bügel, der von der Seite ins Gesichtsfelfd ragt. In dem Bügel befindet sich eine kompakte Projektionseinheit, die Bildinformationen über eine halbtransparente Prismeneinheit zum Auge lenkt.
Datenbrillen können auch verwendet werden, um Monteuren Arbeitsanweisungen einzublenden, so dass er stets beide Hände zur Durchführung seiner Aufgabe frei hat.
Datenbrillen können auch bei der virtuellen Begehung von CA- Modellen zum Einsatz kommen.

Siehe auch