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CAD-Integration

Integration von CAD und andere DV-Anwendungen eines Unternehmens:
Früher stellte CAD ein abgeschlossenes System dar (d. h. CAD lief auf spezieller Hardware, oftmals in eigenen Netzwerken unter dem Betriebssystem UNIX und wurde von speziell ausgebildeten Mitarbeitern bedient). Heutzutage ist aufgrund der nun vorhandenen Standards und Schnittstellen ein vielfacher Austausch mit anderen Programmsystemen und auch fachfremden Anwendungen möglich und im Sinne eines durchgängigen Workflows im Unternehmen von großer Bedeutung.
Ein großer Fortschritt bei der Integration von CAD in die DV-Umgebung eines Unternehmens wurde durch die Portierung vieler CAD-Programme auf die Windows-Betriebssysteme erreicht. Ein wichtiger Aspekt bei der Integration von CAD ist auch die einheitliche Arbeitsoberfläche von CAD-System und anderen Programmen.

Neben dem Austausch von Daten zwischen CAD-Systemen muß der Datenfluß zu und von anderen technischen Anwendungen (wie z. B. NC- oder QS-Systeme), ERP-Systemen aber auch den Bürokommunikationssystemen reibungslos funktionieren. Damit CAD-Systeme in die übrige DV-Umgebung eines Unternehmens eingebunden werden kann, müssen die beteiligten Programme über geeignete Datenformate bzw. Datenkonverter und Programmierschnittstellen verfügen.


Internationaler Begriff

Synonym

Acronym

Beispiel
Übergabe von Parametern aus dem Tabellenkalkulationsprogramm an das CAD-System zur Variantenkonstruktion

Weiterverarbeitung von CAD-Geometrien in DTP-Anwendungen

Integration von Textbausteinen in CAD-Zeichnungen

Siehe auch