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CAD-Bibliothek

In CAD-Bibliotheken werden Normteile, Normalien, Standardteile, Zukaufteile und auch eigenentwickelte Bauteile abgelegt und verwaltet. Ziel ist die Teilevielfalt zu reduzieren und das hohe Potential der Standardisierung zu nutzen.
Durch die Bereitstellung von Fremd- und Zukaufteilen in Bibliotheken werden diese besser in den Konstruktionsprozeß integriert.
Durch die Erfassung von eigenentwickelten Bauteilen in Bibliotheken lassen sich Teilefamilien bilden und Ähnlichkeitssuchen durchführen. Dadurch reduziert sich die Teilevielfalt von selbst, da es einfacher ist ein vorhandenes Bauteil wiederzuverwenden, als ein neues zu konstruieren.
Durch den Aufbau von Bibliotheken wird das unternehmenseigene Kpmstruktions-Know-how systematisch erfaßt und anderen Fachabteilungen und -disziplinen verfügbar gemacht.
Für CAD-Bibliotheken existieren verschiedene Formen der Bereitstellung:
- direkt im CAD-Programm enthaltene Bibliotheken (proprietär, d. h. nur in dem entsprechenden CAD-System einsetzbar)
- Bibliotheken auf CDs mit und ohne eigenem Verwaltungsprogramm
- Bibliotheken aus dem Internet (z. T. direkt vom Zulieferer bereitgestellt, oftmals mit Vertriebsinformationen und direkter Bestellmöglichkeit des realen Bauteils)

Beim internen Aufbau der Bibliotheken kann unterschieden werden:
- jedes Bauteil ist in einer Datei komplett abgelegt (neutrales oder proprietäres Dateiformat)
- die Bauteile sind parametriesiert und werden erst beim Abruf (im gewünschten Datenformat) generiert und bereitgestellt.


Internationaler Begriff
CAD-Library

Synonym

Acronym

Beispiel


Siehe auch