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Flächenbegrenzungsmodell

Bei der Boundary Representation handelt es sich um eine Volumenbeschreibungsmethode,
die die Geometrie durch die umhüllendende Begrenzungsflächen bzw. durch deren Begrenzungen (=engl. Boundaries) und zusätzlich durch die Angabe der Lage des
Materials relativ zur Begrenzungsfläche erfaßt.
Die Berandung eines geometrischen Körpers setzt sich aus den "topologischen Primitiven"
- "Knoten" (=Eckpunkt engl.: vertex)
- "Kante" (= engl.: edge)
- "Fläche" (=engl.: face)
zusammen.
Jeder dieser Elementtypen besitzt Attribute, die ihn geometrisch beschreiben
(Koordinaten, Krümmung, Steigung, ...), und Beziehungen zu den angrenzenden
topologischen Primitiven (Verweise der Primitive untereinander).
Das BRep-Modell unterscheidet sich vom reinen Flächenmodell dadurch, daß es in die Datenbasis Materialvektoren zur Erfassung der Volumeninformation einfügt.
Im Gegensatz zum Flächenmodell "weiß" das System auf welcher Seite der Fläche sich
das Material befindet. Bei einem Flächenmodell muß der Anwender für die korrekte
Ausrichtung der "Flächennormalen" sorgen. Der BRep-Volumenmodellierer erkennt auch
selbständig welche Elemente andere durchdringen und kann daher die Verschneidungs-
kanten berechnen und die Elemente entsprechend trimmen.


Internationaler Begriff
Boundary Representation-Model

Synonym

Acronym
BRep- Modell

Beispiel


Siehe auch